Es ist geschafft. Windhaag bei Perg war wieder Austragungsort eines der spektakulärsten MTB-Rennen´s der Saison. Zu viert (Hölzl Michi, Viertauer Kurt, Heinrich Günter und Neumüller Hans) starteten wir für den RC-Arbö. Wir drei bestritten den Marathon mit 28 km und 950 Höhenmetern und Neitsch startete beim Master´s Rennen. Ein Rundkurs mit 5,5 Runden und 21,1 km. Zwar kürzer aber mit technischen Passagen wie Ruinensteilhang, Teufelsloch (siehe Youtube) und andere Gustostückerln nur was für Könner.

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Aufgrund des starken Regens der letzten Tage war das teilweise unbefestigte Terrain (Wiesenabfahrten, Waldsingletrails und Schotterwegstücke) stark aufgeweicht und rutschig. So war das Starterfeld nicht so groß wie üblich aber es nahmen nur Starter teil die stark genug für die Strecke waren und auch das technische Können hatten. Aber es fuhren auch Leute mit die mit den Verhältnissen schlicht und einfach überfordert waren und speziell auf engen Teilstücken ein echtes Hinderniss darstellten.

Gleich vorweg . Jeder von uns fuhr sein eigenes Rennen. Aber alle hatten wir mit mehr oder weniger großen Problemen zu kämpfen . Michi fuhr sich in der 2. Runde einen Patschen konnte aber mit einer Schlauchspende eines fairen Konkurrenten weitermachen. Kurt kam in einer Rechtskurve aufgrund des weichen Bodens links vom Kurs ab und konnte nur mit viel Können und Glück einen Überschlag in´s Unterholz vermeiden, Günter kam auf einer nassen Wiesenabfahrt aus der Spur, rutschte mit dem Vorderrad weg und stieg über den Lenker ab und Neitsch legte sich teuflisch mit dem Teufelsloch an. Mit einem zerschlagenem Helm und zerschunden überlegte er kurz ob er das Rennen beenden sollte kämpfte aber dann bis zum Ende mit

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. Dazu kamen noch andere Starter die vor oder neben uns zu Sturz kamen und uns behinderten. Aber aufgegeben hat keiner von uns. Im Verlauf des Rennen´s kam die Sonne raus und die Strecke trocknete teilweise auf. Wir gewöhnten uns auch mehr oder weniger an die Verhältnisse und so spulten wir, sicherheitshalber die anderen Fahrer und ihre Probleme im Auge behaltend, km für km runter. Dreckig und abgekämpft erreichten wir alle das Ziel mit einer für die Probleme recht akzeptablen Zeit.

Hölzl Michi: 1,27,41 AK Platz 10

Viertauer Kurt: 1,36,12 AK Platz 20

Heinrich Günter: 1,39,48 AK Platz 14

Neumüller Hans: 1,21,32 AK Platz 6

Fazit: Sehr schweres Rennen, großartige Organisation und echt geile Stimmung . Bis auf einen kaputten Helm und so manche Schramme ist nix passiert. Mit müden Beinen aber viel zum Erzählen sind wir wieder zu hause. Aber das coolste war dass wir mal mehrere Leute aus dem Verein waren die bei einen Rennen teilgenommen haben.

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