Eric und ich sind am Freitag angereist, haben aber den Rundkurs nur zu Fuß erkundet um uns eine Schlammpackung zu ersparen. Wir erkannten natürlich auch sofort, dass es nächsten Tag einige Schiebepassagen geben würde.
Am Samstag regnete es zwar nicht mehr, trotzdem war stellenweise der Morast knöcheltief
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Eric startete um 10 00 Uhr bei den Junioren, fand aber von Anfang an keinen Rythmus und musste nach zwei Stürzen mit gerissenen Lock Out Seil, verdrehten Lenker, verlorenen Tacho und einigen blauen Flecken aufgeben . Es war dies sein erstes Rennen, das er nicht beendete.
Wider erwarten ging es mir aber viel besser. Ich konnte mich schnell auf die schwierigen Verhältnisse einstellen. Pro Runde gab es für mich 2-3 Laufpassagen deren größtes Problem das Wiedereinklicken in die Pedale war . Nur ruhig bleiben war die Devise. Von Runde zu Runde konnte ich die vielen Wurzelabfahrten dann auch immer besser meistern. Nur einmal hatte ich einen Sturz, der aber keine Folgen hatte. Über zwei Runden lang hatte ich mit einem italienischen Fahrer zu kämpfen, der mich ganz schön forderte . Letzendlich konnte ich aber diesen Zweikampf für mich entscheiden.
Leider erkannte die Rennleitung nicht, dass das Rennen auf Grund der Verhältnisse zu lange wird. Es wurde also keine Runde gestrichen. Für mich kam aber die Erleichterung, als mich der führende Junior überrundete und das Rennen dann nach 1 Stunde und 44 Minuten zu Ende war. Da an diesem Tag das Starterfeld nicht sehr groß war und ich auch von Ausfällen profitierte konnte ich den 4. Rang belegen.
Der Tag nach solch einem Rennen bedeutet viel Arbeit. Putzen, reparieren und Wunden versorgen. Aber was nimmt man nicht alles auf sich für sein Hobby! Grüße Johann Neumüller