Vergangenen Sonntag, am 4. Mai 2014, stand die Tour nach Freyung am Programm. Am Vortag noch Regen und Kälte, hatten wir auf unserer Tour nur mehr die Kälte. Bei "angenehmen" +4 Grad fuhren wir pünktlich um 8 Uhr in Freistadt weg. Eine Dame und 10 Herren stellten sich dieser Herausforderung über 225 km.
Wir fuhren auf der Bundesstraße bis Rainbach und bogen ab nach Deutsch Hörschlag. Kurz nach dem Grenzübergang Horni Dvoriste dann die Meldung ". . . da fehlt einer . . .". Michael Freudenthaler hatte Probleme mit seinem Umwerfer, nach vielen guten Ratschlägen und der tatkräftigen Mithilfe von Hans Neumüller ging es dann aber wieder weiter.

Damit die Fahrt nicht zu eintönig wurde, versuchten wir, uns im "belgischen Kreisel" in der Führungsarbeit abzuwechseln
. Nach einigen Startschwierigkeiten funktionierte das sogar halbwegs und der ständige Gegenwind war somit leichter auszuhalten.
Auf der Höhe von Lipno, am Moldaustausee, fiel das Thermometer kurz noch einmal auf 2 Grad - immerhin noch plus -, dann wurde es langsam wärmer. Zwei besonders Abgehärtete, Harald Etzlstorfer und Michael Hölzl, waren sogar mit kurzer Hose unterwegs. Entlang des Moldaustausees ging es ziemlich hügelig, zum Teil mit kurzen, steilen Anstiegen, in Richtung Grenzübergang Philippsreut (DE). Vorher war aber noch ein längerer Anstieg zu bewältigen, dafür ging es dann bis Freyung noch länger bergab. In Freyung kehrten wir in einer Pizzeria auf Spaghetti und andere Nudelgerichte ein und wärmten uns die Zehen am Heizkörper.
Frisch gestärkt, und jetzt, nach 122 km, endlich mit Rückenwind, ging es dann in Richtung Schwarzenberg weiter. Dann der nächste Defekt, Kettenriss bei Michael Sollberger. Zuerst ratlose Gesichter, dann ein kurzer Lokalaugenschein und ich holte meinen Ketten-Ersatzverschluss hervor. Ohne Werkzeug wurde die Kette wieder verschlossen und wir machten uns auf die Jagd nach den drei voraus Gefahrenen . Trotz kilometerlanger Führungsarbeit von Hans Neumüller und Michael Hölzl, konnten wir die Ausreisser erst nach Aigen wieder einholen.

Weiter ging es nach Helfenberg, Haslach und einer kurzen Pinkelpause nach Leonfelden. Dank des Mitwindes konnten wir das Tempo bis Freistadt - außer an den kurzen Steigungen - immer auf über 40 km/h halten.
In Freistadt angekommen, lud uns Sonja anläßlich ihres Geburtstags, noch auf eine Runde Seiterl im Braugasthof ein . Danke nochmals dafür und Gratulation an alle Teilnehmer, die diese Tour mit 223 km, 3.944 Höhenmeter, in 8:12 Std. bewältigt haben
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v.l.n.r.: Hans Neumüller (Oswald), Hannes und Michael Sollberger, Helmut Kellerer, Ewald Brandstetter, Georg Aschacher, Michael Freudenthaler, Sonja und Hans Neumüller.