Gerade zurück vom Waidhofener Rennradrennen ein kurzer Bericht.

Pils Josef, Hölzl Michi, Etzlstorfer Harry, Heinrich Günter und unsere Spezi´s aus Oswald Pointer Thomas und Rene starteten um 6.30 nach Waidhofen an der Ybbs. Dort trafen wir auch Schinagl Phillip dem ich wegen eines Defektes an seinem hinterem Laufrad schnell noch bei Radsport Ginner ein Ersatzlaufrad auftrieb und die Schaltung einstellte.

Das Wetter ideal, der Kurs mit 103 km und gut 600 Höhenmeter extrem schnell. Ca 200 Starter sprinteten auf den ersten 15 km mit einem 45er Schnitt dem ersten langen Berg entgegen . Dort zerriss es das Feld. Jeder fuhr sein Tempo und die eiligen mussten es auf den folgenden 85 km büßen . Michi ganz vorne dabei. Thomas und Harry etwas dahinter und Rene folgte mit Abstand. Ich zeitweise alleine unterwegs. Bei km 50 kam dann eine 11Mann-Gruppe wo ich mitfuhr . Wir "klaubten"dann Rene bei km 70 auf der schon, wegen seines hohen Starttempos, ordentlich blau war. Ab km 95 wurde es in der mittlerweile 25 Mann starken Gruppe wieder ordentlich nervös. Richtung Ziel arbeitete ich mich nach vorne. Den Zielsprint meiner Gruppe konnte ich für mich entscheiden.

Hölzi war heute schneller als Phillip und hätte mit seiner Zeit letztes Jahr gewonnen. So finishte er auf dem hervorragendem 34. Platz in 2h28 min. Zeitgleich Phillip als 38er. Pointner Thomas auf Platz 53 in 2h37min. Heinrich Günter Platz 64 in 2h44min. Zeitgleich Pointner Rene als 67er. Pilsi fuhr in der Schnittgruppe, blieb bei der Labe auch mal stehen und war mit 2h52min super in der Zeit. 

Wie leider immer wieder gab es auch heute teils schwere Stürze. Bei km 80 konnte ein Teilnehmer dem Vordermann nicht mehr ausweichen und köpfelte bei Tempo 45 über den Lenker. Schlüsselbeinbruch, schwere Gehirnerschütterung, schwere Abschürfungen und bewusstlos

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. Der Hubschrauber flog ihn zur sofortigen Operation in´s Spital.

Etzlstorfer Harry hatte auch Pech und trotzdem mehr Glück. Bei der gefährlichen Zielkurve zog ein anderer innen vorbei und schoß ihm das Vorderrad weg. Sturz und Prellungen und Abschürfungen. Auch er wurde ins Krankenhaus gebracht. Röntgen und Untersuchung ergaben aber nix schlimmes. Wir holten ihn dann nach Duschen und Essen dort ab. Wie üblich, wenn Gottseidank nichts passiert ist, musste er dann diverse Meldungen erdulden weil der Spass war auf unserer Seite. Aber ich bin mir sicher eine Retourkutsche kommt bestimmt. Weil wir uns alle so lieb haben.

Starkes Rennen, stark besetzt, super organisiert und abgesichert. Wir waren eine coole Truppe und hatten viel Spass. Gottseidank nix schlimmes passiert. Alle Räder wieder zuhause und die Tortellini waren.....Yell...... So macht Radrennen Appetit auf mehr. 

Foto´s wie üblich auf der Dropbox.