Das Ziel erreicht!
Nach dem dritten Versuch haben wir nach 24 Stunden nun endlich die Zielflagge gesehen.
Michi Hölzl, Thomas Auer, Eric und Hans Neumüller haben als Viererteam am Zauberberg teilgenommen.
Das Wetter war gut, der Untergrund vom Regen am Vortag in den ersten Stunden am Renntag etwas rutschig. Wir hatten zumindest am Vorderrad die Gatschreifen montiert und damit genug Grip. Michi musste noch arbeiten und konnte erst um 16 00 Uhr in das Geschehen eingreifen.
Der Start war um 12 00 Uhr, für uns leider ganz hinten in der Startaufstellung, und so lagen wir nach einer Stunde auf Rang 37 von 43 Viererteams.
In den ersten Stunden viel Hektik bei den Teilnehmern und damit auch gefährliche Situationen . Technisch hatten wir auch keine großen Probleme. Ein gerissenes Schaltseil, ein gebrochenes Pedal lockere Speichen und Schrauben waren schnell repariert.
Stetig konnten wir uns im Feld nach vorne schieben. Rang 30, weiter 25 und so pendelten wir hin und her.
Wir fuhren immer jeder 4 Abfahrten und dann lösten wir uns ab. Ab 22 00 Uhr gingen jeweil 2 vom Team für 4 Stunden schlafen. Die Nacht war kurz aber etwas kühl . Um 02 00 Uhr war dann auf einen Teil der Strecke das Flutlicht ausgefallen. Michi und ich kämpften im Blindflug weiter.
Sonnenaufgang, das Leben beginnt wieder und es sind wieder alle 4 im Einsatz. Wir peilen schon Rang 20 an. Gutes Frühstück, die Verpflegung die ganze Zeit übrigens perfekt und es geht weiter. Die persönlichen Tiefpunkte sind überwunden und so fängt ein Kampf um den Rang 20 an .
Auch ein kleiner interner Kampf beginnt. Wer fährt die schnellste Downhillzeit von uns. Ich bin es nicht, aber Michi und Eric fighten. Michi legt vor, Eric kontert und holt sich mit ein paar Sekunden die schnellste Laufzeit. Auch Thomas ist schnell, nur ich bin etwas weit hinten.
Jetzt wird es eng. Nur noch ein paar Runs
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Die letzten Angriffen sprechen für uns, es ist Rang 20 mit 2 Minuten Vorsprung. Auf dem Podest sind Teams aus Polen, Deutschland und der Schweiz.
Ein tolles Erlebnis, Hut ab vor den Solofahrern, Grüße Hans!